IPv6

128-bit-Binärzahlen, die in Hexadezimal dargestellt werden und
mit ":" getrennt sind( 8 Gruppen) und es wird als Hexadezimal dargestellt.

Jeder Block ist 16 Bit-Lang und bei IPv6 gibt's kein Netzwerkmaske oder Netz-ID sowie bei IPv4, sonder ein IPv6 Präfix (/64) und dieser hat das selbe Aufgabe wie der Netzwerkmaske bei IPv4.

2128

Es ist der Nachfolger von IPv4.

2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0000:7334
2001 0db8 85a3 0000 0000 8a2e 0370 7334
0010|0000|0000|0001 0000|1101|1110|1000 1000|0101|1010|0011 0000|0000|0000|0000 0000|0000|0000|0000 1000|1010|0010|1110 0000|0011|0111|0000 0111|0011|0011|0100

Ich habe jeder 4. Bit getrennt (|) damit man es besser erkennen kann.
Es ist einfacherer Hexadezimal zu Binärzahl umzuwandeln als zu Dezimal.

Important

Da IPv6 lang ist, wurden bestimmte Regeln eingesetzt, um ihn lesbar zu machen. Bei diesen Regeln wird nur die IPv6-Verkürzung verwendet.

Note

Es immer wichtig auf die ersten Bits von IPv6 zu achten. Da man es erkennen kann welche Art von Adresse es sich handelt.

IPv6 verwendet keine Klassen wie bei IPv4 (IPv4-Klassennetze).
Sonder, es verwendet 3 Arten von Adressen und jeder Adresse ist für irgendwas bestimmt.

Adressenarten

Man kann erkennen, um welche Art von Adresse es sich handelt,
indem man die ersten Bits der Adresse betrachtet.

Für die Kommunikation zwischen Router und Internet. Beginnt mit 2000::/3.

Kann Unicast oder Anycast sein. Beispiel: 2001:db8::1 könnte eine öffentliche Adresse eines Webservers sein, die für den Zugriff über das Internet verwendet wird.

Für die Kommunikation innerhalb eines Netzwerks.
Hinter dem Router.

Beginnt mit FE80::/10. Ist Unicast und nur im lokalen Netzwerk verwendbar. Beispiel: fe80::1 könnte eine Adresse eines Geräts innerhalb eines lokalen Netzwerks sein, wie ein Drucker oder ein Computer, der nur für lokale Kommunikation genutzt wird.

Beginnt mit FC00::/7. Ist Unicast und für lokale Netzwerke bestimmt, ähnlich wie private IPv4-Adressen. Beispiel: fc00::1234:5678:9abc:def0 könnte eine Adresse eines internen Servers in einem Unternehmensnetzwerk sein, der nicht von außen erreichbar ist.

Für die Kommunikation mit mehreren Empfängern gleichzeitig. Beginnt mit FF00::/8. Kann in verschiedenen Bereichen wie Link-Local, Site-Local oder Global verwendet werden. Beispiel: ff02::1 ist eine Link-Local Multicast-Adresse, die alle Geräte im lokalen Netzwerksegment anspricht, z.B. für Netzwerk-Discovery-Protokolle oder automatische Geräteerkennung.

Subnetting IPv6 funktioniert genaue wie bei Subnetting IPv4. Es hat aber ein paar Merkmalen was wir besonders achten müssen.

Beispiel 1

FD00::/50 in 4 Subnetze
Lass uns erstmal prüfen mit welchen Bits wir arbeiten müssen.
Jeder Block entspricht 16 Bits.
5048(3 Blöcke)=2
3 Blöcke + 2 Bits. Das heißt:

FD00 0000 0000 0000
16 16 16 2

Aktuell sieht das 4. Block so aus:

Das erste Ziffer ist nicht vollständig!

0 0 0 0
0000 0000 0000 0000

Und jetzt müssen wir das IPv6 Präfix erweitern mit 2 Bits (4 Subnetze ).

Ja. Ganz genau! So wie bei Subnetting IPv4 (Bitserweiterung), werden wir diese 2 Bits hier verwenden für die Subnetzverteilung.

22=4

Das heißt:

FD00 0000 0000 0000
16 16 16 2+2

Wir wissen, dass jeder Block 16 Bits entspricht und somit entspricht jeder Ziffer 4 Bits

Das alles bedeutet, dass das IPv6 Präfix auf FD00::/52 erweitert wurde, was unser erstes Subnetz ergibt.
Genauer gesagt: FD00:0000:0000:0000:0000:0000:0000:0000/52.
Aber lass uns die Kurzform verwenden.

Achtung

Vergiss bitte nicht, dass IPv6 als Hexadezimal dargestellt wird. D.h. das erste Ziffer in das 4. Block sich so verhält:

I. Subnetz

0 0 0 0
0000 0000 0000 0000

II. Subnetz

1 0 0 0
0001 0000 0000 0000

III. Subnetz

2 0 0 0
0010 0000 0000 0000

IV. Subnetz

3 0 0 0
0011 0000 0000 0000

I. Subnetz: FD00::/52
II. Subnetz: FD00:0:0:1000::/52
III. Subnetz: FD00:0:0:2000::/52
IV. Subnetz: FD00:0:0:3000::/52

Yep. Super einfach, wenn man Subnetting IPv4 schon kann😉
Beispiel 2

FE80:0:3a:: /56 in 8 Subnetze
Gleiche Schema wie vorher, lass uns nachschauen mit welche Bit/Block wir zutun haben.
5648(3 Blöcke)=8
3 Blocks und 8 Bits

FD00 0000 003a 0000
16 16 16 4+4

und jetzt das IPv6 Präfix um 3 Bits erweitern (8 Subnetze).
23=8

FE80:0:3A:: /59

FE80 0000 003a 0 0 0 0
16 16 16 4 4 3
16 32 48 52 56 59
  1. Ziffer von 4.Block:

Nochmal: Ich darf nur die zusätzlichen Bits verwenden; den Index 0 darf ich nicht anfassen.

1110
0000 > 0
0010 > 2
0100 > 4
0110 > 6
1000 > 8
1010 > A
1100 > C
1110 > E

I. Subnetz: FE80:0:3A::/59
II. Subnetz: FE80:0:3A:20::/59
III. Subnetz: FE80:0:3A:40::/59
IV. Subnetz: FE80:0:3A:60::/59
V. Subnetz: FE80:0:3A:80::/59
VI. Subnetz: FE80:0:3A:A0::/59
VII. Subnetz: FE80:0:3A:C0::/59
VIII. Subnetz: FE80:0:3A:E0::/59

Beispiel 3

02 - RESOURCES/Notes/IP: FE80:0:3A:: /59
In 8 Subnetze einteilen

59=161616=11
3 Blöcke und 11 Bits

| FE80 | 0000 | 003A | 0000 |
| --- | --- | --- | --- |
| 16 | 16 | 16 | 4+4+3 |

  1. Block 4 Ziffer:
FE80 0000 003a 0 0 0 0
16 16 16 4 4 3
16 32 48 52 56 59

8 Subnetz
23=8

59+3=62

FE80 0000 003a 0 0 0 0
16 16 16 4 4 3+1 2
16 32 48 52 56 60 62

0 0

xxx0 00xx Hexadezimal
0000 0000 > 0
0000 0100 > 4
0000 1000 > 8
0000 1100 > C
0001 0000 > 10
0001 0100 > 14
0001 1000 > 18
0001 1100 > 1C

I. Subnetz: FE80:0:3A::/62
II. Subnetz: FE80:0:3A:4::/62
III. Subnetz: FE80:0:3A:8::/62
IV. Subnetz: FE80:0:3A:C::/62
V. Subnetz: FE80:0:3A:10::/62
VI. Subnetz: FE80:0:3A:14::/62
VII. Subnetz: FE80:0:3A:18::/62
VIII. Subnetz: FE80:0:3A:1C::/62