Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit von Projekten beurteilen

✅ 1. Technische Machbarkeit

Hier prüfst du, ob das Projekt technisch überhaupt realisierbar ist.

Wichtige Fragen:

Beispiel:
Ein Unternehmen möchte eine Software entwickeln, für die Fachwissen in Künstlicher Intelligenz benötigt wird. Falls intern dieses Know-how fehlt, könnte das Projekt technisch nicht machbar sein.


💰 2. Wirtschaftliche Machbarkeit

Hier prüfst du, ob das Projekt aus finanzieller Sicht sinnvoll ist.

Wichtige Fragen:

Beispiel:
Ein Unternehmen plant die Einführung einer Software, deren Anschaffungskosten und laufende Betriebskosten höher sind als die dadurch erzielten Einsparungen. Wirtschaftlich wäre das Projekt dann nicht sinnvoll.


⏰ 3. Zeitliche Machbarkeit

Hier geht es darum, ob das Projekt im vorgesehenen Zeitrahmen umsetzbar ist.

Wichtige Fragen:

Beispiel:
Ein Unternehmen möchte innerhalb von drei Wochen ein umfangreiches neues ERP-System einführen. Zeitlich ist dies kaum machbar, da alleine Planung und Testphasen erheblich mehr Zeit benötigen würden.


📌 4. Organisatorische Machbarkeit

Hier prüfst du, ob das Projekt innerhalb der bestehenden Organisationsstruktur realisierbar ist.

Wichtige Fragen:

Beispiel:
Ein Unternehmen führt ein Projektmanagement-Tool ein, aber die internen Abläufe sind dafür nicht angepasst, und es herrscht Unklarheit über Verantwortlichkeiten. Organisatorisch wäre das Projekt schwierig umzusetzen.


⚖️ 5. Rechtliche Machbarkeit

Hier prüfst du, ob das Projekt mit geltendem Recht vereinbar ist.

Wichtige Fragen:

Beispiel:
Ein Unternehmen möchte personenbezogene Daten ihrer Kunden in einer Cloud außerhalb der EU speichern, ohne passende Verträge und Schutzmaßnahmen. Das wäre rechtlich nicht machbar aufgrund von DSGVO-Vorgaben.


📌 Worauf du dich vorbereiten solltest (Prüfungsrelevanz):