Virtualisierung

Erstellen einer virtuellen Umgebung (z.B. virtuelle Maschinen) auf echter Hardware. Mehrere virtuelle Systeme können parallel auf einem physischen Rechner laufen.

Was kann virtualisiert werden?

  • Server (z.B. Webserver, Datenbankserver)
  • Netzwerke (z.B. VLAN, virtuelle Switches)
  • Speicher (z.B. virtueller Speicher, Storage-Pools)
  • Desktops (z.B. Remote-Desktop, VDI)

Warum Virtualisierung?

  • Bessere Auslastung der Hardware
  • Kosteneinsparung (weniger physische Server)
  • Flexibilität und schnelle Bereitstellung neuer Systeme
  • Snapshots & Backups einfacher möglich


🔄 Unterschied Virtualisierung vs. Emulation

Beide erzeugen eine virtuelle Umgebung, aber:

Virtualisierung Emulation
Virtuelle Systeme nutzen die echte CPU CPU und Hardware werden nachgebildet
Läuft fast wie ein echtes System (nativ) Deutlich langsamer, da „alles simuliert“ wird
Beispiel: VMware, Hyper-V, KVM Beispiel: QEMU, Retro-Game-Emulatoren

Arten der Virtualisierung:

  • Bare-Metal (Typ 1 Hypervisor)
    Virtualisierung läuft direkt auf der Hardware (z.B. VMware ESXi).

  • Hosted (Typ 2 Hypervisor)
    Virtualisierung läuft auf einem bestehenden Betriebssystem (z.B. VirtualBox, VMware Workstation).

  • Desktopvirtualisierung (VDI)
    Benutzer arbeiten auf einem virtuellen Desktop, der zentral im Rechenzentrum läuft (z.B. Citrix, VMware Horizon).