SPS
Eine SPS (Speicherprogrammierbare Steuerung, engl. PLC) ist ein Industrie-Computer, der Maschinen und Anlagen steuert.
Sie liest die Inputs (Variablen/Signale) ein, rechnet die Logik im Programm und schreibt die Outputs (Positionen der Hardware) – und das in einem endlosen Zyklus.

I. Der Zyklus
Eine SPS arbeitet nicht einmalig, sondern in einem Loop, der ständig von vorne anfängt:
- Inputs einlesen – alle Variablen/Signale werden eingelesen (oben).
- Programm abarbeiten – die Steuerungslogik wird durchgerechnet (Mitte).
- Outputs schreiben – die Hardware (Positionen, Ventile, Motoren) wird gesetzt (unten).
- Zurück zu Schritt 1 → der Zyklus beginnt von vorne.
Inputs oben, Outputs unten
Oben im Zyklus stehen die Inputs (Variablen), unten die Outputs (die Positionen der Hardware). Dazwischen läuft die Logik.
II. Mehrere Zyklen & Zykluszeit
Eine Maschine kann mehrere Zyklen parallel haben, die unterschiedlich schnell laufen:
| Zyklus | Zykluszeit | Eigenschaft |
|---|---|---|
| Schnell | 10 ms |
zeitkritisch, am wichtigsten |
| Langsam | 1 s |
unkritischer, seltener |
Der kürzeste Zyklus ist am wichtigsten
Je kürzer die Zykluszeit, desto wichtiger/zeitkritischer ist der Zyklus – er muss am häufigsten und zuverlässigsten durchlaufen.