SPS

Eine SPS (Speicherprogrammierbare Steuerung, engl. PLC) ist ein Industrie-Computer, der Maschinen und Anlagen steuert.

Sie liest die Inputs (Variablen/Signale) ein, rechnet die Logik im Programm und schreibt die Outputs (Positionen der Hardware) – und das in einem endlosen Zyklus.

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I. Der Zyklus


Eine SPS arbeitet nicht einmalig, sondern in einem Loop, der ständig von vorne anfängt:

  1. Inputs einlesen – alle Variablen/Signale werden eingelesen (oben).
  2. Programm abarbeiten – die Steuerungslogik wird durchgerechnet (Mitte).
  3. Outputs schreiben – die Hardware (Positionen, Ventile, Motoren) wird gesetzt (unten).
  4. Zurück zu Schritt 1 → der Zyklus beginnt von vorne.
Inputs oben, Outputs unten

Oben im Zyklus stehen die Inputs (Variablen), unten die Outputs (die Positionen der Hardware). Dazwischen läuft die Logik.

II. Mehrere Zyklen & Zykluszeit


Eine Maschine kann mehrere Zyklen parallel haben, die unterschiedlich schnell laufen:

Zyklus Zykluszeit Eigenschaft
Schnell 10 ms zeitkritisch, am wichtigsten
Langsam 1 s unkritischer, seltener
Der kürzeste Zyklus ist am wichtigsten

Je kürzer die Zykluszeit, desto wichtiger/zeitkritischer ist der Zyklus – er muss am häufigsten und zuverlässigsten durchlaufen.